Erste Eindrücke

23 Aug

Endlich komme ich dazu, einen Blogeintrag zu schreiben. Disculpe für die lange Wartezeit!

Ich bin jetzt schon seit fast fünf Tagen hier und es ist bereits sehr viel passiert. Viele neue Eindrücke, Einblicke und natürlich auch Missverständnisse. Ich versuch mal, es zu erklären.

In den letzten vier Tagen waren wir (also die neuen Volontäre) gemeinsam mit P. Raul (dem Direktor des Projektes) im Oratorio Don Bosco, dem größten der insgesamt sechs Oratorien. Es ist Tradition, dass man zu Beginn des Volontariats dort mithilft, bevor wir in die anderen aufgeteilt werden. Der Padre möchte uns dadurch besser kennen lernen um so einen Eindruck zu bekommen, in welches Oratorium wir am besten passen könnten.

In den ersten beiden Tagen haben wir gemeinsam mit den mexikanischen Volontären ein paar Räume für die Schule geputzt. Da in dieser Woche noch Ferien waren, waren an den Vormittagen nur wenige Personen da. Ab der Mittagszeit hat sich das Oratorium dann gefüllt und wir haben gemeinsam mit den Kindern verschiedene Spiele, Basketball oder Fußball gespielt, den Spieleraum („sala de juegos“) beaufsichtigt und versucht, zu verstehen, was sie uns sagen – was nicht immer ganz einfach war.

Am Samstag war den ganzen Tag etwas los. Katechismusunterricht, Fußballliga der Mädchen usw. Es waren ca. 200 Kinder im Oratorium und unsere Aufgabe war es, sie zu beaufsichtigen und zu beschäftigen. Außerdem müssen die Kinder tatkräftig bei der Arbeit im Oratorium mithelfen – sozusagen als Zahlungsmittel für die Benutzung des Geländes. Es war also wichtig, sie immer wieder zum zusammen kehren, Müll einsammeln (es gibt keine Mistkübeln!) und Blumen gießen zu motivieren.

Die Arbeit am Sonntag hat bereits sehr früh begonnen. Wir sind um halb sieben losgefahren. An diesem Tag hält P. Raul nämlich insgesamt vier Messen, die erste davon um sieben Uhr. Währendessen haben wir die sog. „Kermesse“ für die Kinder vorbereitet, die insgesamt sechs Mal im Jahr stattfindet. Dort können die Kinder Gutscheine gegen Essen (Tacos, Tostadas, Nachos, Torten …) und Trinken eintauschen, tanzen und einfach Spaß haben.

Auch Erfahrungen mit mexikanischem Essen habe ich schon gemacht. Im Projekt ist es üblich, jeden Tag zu einer andern Familie Mittagessen zu gehen. Die Señoras kochen immer ordentlich für uns auf. Das Problem ist nur, dass ich es fast nie hinunter bekomme. Gleich am ersten Tag wurden uns superscharfe Fajitas serviert. Beim ersten Bissen sind mir die Tränen in die Augen gestiegen und ich bin rot angelaufen. Die anderen haben nur gelacht und gemeint „Willkommen in Mexiko.“ J

Dafür sind die Früchte hier sehr lecker. An jeder Ecke gibt es Melonen, Mangos oder Papayas bei denen ich immer wieder gerne zugreife.

Alles in allem geht es mir sehr gut hier. Die Arbeit dauert zwar jeden Tag bis halb zehn Uhr abends, aber es macht bis jetzt sehr viel Spaß. Ich werde versuchen, euch am laufenden zu halten. Bis bald!

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Bienvenidos!

9 Aug

Herzlich Willkommen auf meiner Blog-Seite!

Mein Name ist Miriam Radatz und ich werde am 17.August 2011 nach Tijuana, Mexiko reisen um dort ein Freiwilliges soziales Jahr zu absolvieren. Auf dieser Seite werde ich versuchen, alle Interessierten am Laufenden zu halten und so oft wie möglich über meine Erlebnisse zu berichten.

Ihr könnt euch bei Fragen auch gerne persönlich bei mir melden. Ich würde mich freuen, von euch zu hören!