Fiesta Mexicana!!

8 Okt

Liebe Leute!

Wieder sind ein paar Wochen um in denen viel passiert ist. Ich lebe mich immer mehr in den Tagesablauf des Oratoriums ein und schon langsam versteh ich die Mexikaner auch, wenn sie schnell reden 😉

Am 16. September war der mexikanische Nationalfeiertag. Im Oratorium gab es ein großes Fest mit vielem leckerem mexikanischem Essen und Trinken. Außerdem gab es auch eine richtige Show, bei der jeder eine Einlage geplant hatte. Die Kinder jeder Klasse und ihre Eltern haben gesungen, getanzt und Witze erzählt. Ich selbst habe gleich bei zwei Tänzen mitgetanzt. Einen mit den Señoras des Oratoriums und einen  haben wir zu viert (zwei Mitarbeiter des Oratoriums, eine ehemalige österreichische Volontärin, die zu Besuch hier war und ich) aufgeführt. Der Tanz heißt  Jarabe Tapatio und ist ein schneller mexikanischer Volkstanz….war am Anfgan recht kompliziert aber ich habs innerhalb einer Stunde gelernt 😉 bin halt a richtige Volkstänzerin 😉 wer’s genauer wissen will, es schaut ungefähr so aus: http://www.youtube.com/watch?v=zE6qVVffM1Q

Seit ca. 2 Wochen gebe ich die Computerklassen für die 5. und 6. Klasse. In der  5. wird hauptsächlich mit einem Programm gearbeitet, mit dem sie das Maschinschreiben lernen.

Mit der 6. Klasse habe ich begonnen mit dem Word zu arbeiten. Es sind ca. 18 Schüler und es ist sehr interessant, wie unterschiedlich das Niveau eines jeden Einzelnen ist. Die wenigen Kinder, die einen Computer zu Hause haben, verstehen sofort, was und wie sie arbeiten sollen – sie kennen das Ganze mehr oder weniger schon. Andere wiederum wussten bis vor kurzem noch nicht einmal, wie man eine Maus richtig bewegt oder einen Computer ausschaltet.

Auch mit den Englischklassen habe ich bereits begonnen. Da hier zum ersten Mal Englisch unterrichtet wird, gibt es kaum Materialien für alle Schüler, geschweige denn einen Lehrplan. Deshalb habe ich jetzt einige Zeit daran gearbeitet und gestern endlich mit dem Unterricht angefangen. Es gestaltet sich aber dennoch als recht schwierig, da die Kinder keine Bücher haben und alles was ich sage gleich aufschreiben müssen. Das kostet ziemlich an Zeit. Und die Zeit hier ist kostbar, vor allem auch deshalb, weil gerade nur eine Unterrichtsstunde pro Woche genehmigt ist.

Aber dafür gefällt es den Kindern sehr. Für sie ist das alles neu und sie schauen mich jedes Mal mit großen Augen an, wenn ich Englisch spreche. Für mich ist es immer wieder verwunderlich, dass trotz der Nähe zu der amerikanischen Grenze so gut wie niemand Englisch spricht. Das einzige was sie können ist „Hello“, „Bye“ und „What’s your Name?“ Das werden wir wohl dieses Jahr ändern 😉

So das wars mal wieder, ich melde mich bald! Ganz liebe Grüße J

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